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Verhandlungen mit Faust. Geschlechterverhältnisse in der Kultur der Frühen Neuzeit
(Faustian Negotiations: gender in early modern culture)
Ulrike Helmer Verlag 2001

Verhandlungen mit Faust verbindet die Kulturpoetik mit Theorien der Geschlechterforschung, der Medien- und Visualitätsforschung. Drei Motive, die auch in der aktuellen Diskussion eine wichtige Rolle spielen, bilden das Zentrum der Interpretation: Körper, Visualität und Schuld. Die interdisziplinäre kulturhistorische Untersuchung zeigt auf paradigmatische Weise, wie sich durch die Gender-Perspektive ganz neue politische, kultur- und sozialgeschichtliche Bedeutungszusammenhänge eröffnen. Zugleich widerlegt Mathes die weit verbreitete Ansicht, dass Geschlechterforschung "nur" mit Geschlecht zu tun habe.

"The first published German dissertation in the field of gender studies, Bettina Mathes's study is an unusual, innovative, and challenging reading of the Historia of D. Johann Faustus." (David James Prickett, GLQ 2004)

"Eine anregende Abhandlung, die der kulturhistorischen Betrachtung der Historia neue Impulse geben und zweifellos lebhafte und kontroverse Diskussionen in Gang setzen kann." (Zeitschrift für Germanistik 2003)

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